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Mary A. Dee

Weg

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Fühl den Sog schon an mir zerren.

Versuche mich dagegen zu wehren.

Versuch mich irgendwo festzuhalten.

Versuche mich nicht auszuschalten.

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Gelingt mir nicht, bin fast ganz fort.

Bin nirgendwo, nicht hier, nicht dort.

Im Nichts verschwunden, nicht mehr da.

Bewegungslos und völlig starr.

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Ich lös mich auf, bin körperlos.

Die Leere überall ist riesengroß.

Gefühle gefroren, Nichts ist in mir.

Bin nicht woanders und bin auch nicht hier.

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Hör wie durch Watte, kommt nichts wirklich an.

Weiß nicht wie ich mich befreien kann.

Etwas sagen fällt sehr schwer.

Und wirklich denken geht gar nicht mehr.

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Plötzlich Geräusche laut und schrill.

Ich erschrecke, ist nicht mehr still.

Gedanken sind in sich selber verworren.

Und schon so spät. Soviel Zeit ist verloren.

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Zeit ist verschwendet, bin sauer auf mich.

Nichts ist geleistet, wie ärgerlich.

Fühl mich erschöpft, Übelkeit ist da.

Könnte fast heulen, Tränen sind nah.

 

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